Die Anfänge…

was uns antreibt und Vieles mehr…

Wie alles begann…

Bereits im frühen Kindesalter kam ich mit Schnupftabak „in Berührung“, wäre untertrieben.
Damals hat man als „Lausbua“ die Prise vom Onkel probiert und hatte dann wässrige Augen. An die erste Prise kann ich mich erinnern: es war die blaue Dose eines bayerischen Herstellers.
Gerne habe ich schon immer verschiedene Schnupftabake probiert, habe jedoch selten eine Dose leer bekommen, weil meine Nase das Menthol nicht dauerhaft verträgt.

Die ersten Versuche mit Tabak…

So kam ich, wie sollte es anders sein – zum Schmalzler – genau gesagt, zum Schmalzler vom Alfred Sternecker.
In meinem Küchenschrank befand sich 2008 ein mehrere Jahre alter Echt Fresko, den ich beim Aufräumen „eigentlich“ entsorgen wollte.
Dann war da noch der edle Rum, ich trinke selten Spirituosen und so kam ich auf die Idee, einen kleinen Schluck Rum mit dem Schmalzler zu mischen.
Alles in ein Glas gefüllt, gut geschüttelt und in den Schrank gestellt.
Wochen später kam der Tabak hinter den Tassen zum Vorschein, ich wollte ihn schon entsorgen, konnte es mir dann aber nicht verkneifen zu probieren. Wieder das Glas gut durchgeschüttelt und am Tabak geschnuppert. Da sind wundersame Dinge passiert. Eine leichte Süße hat sich zum Brasil-Aroma gesellt… Priiiis! Gleich mal geschnupft und festgestellt, dass der Schmalzler leicht nach Pfeifentabak schmeckt. Dann habe ich alles in leere Dosen gefüllt und meinen Freunden zum Verkosten gegeben. Sie waren begeistert und so fing ich an, Schnupftabak zu produzieren.

Das Berufliche…

Im Jahre 2009 begab es sich, dass ich wegen meiner Leidenschaft zum Schnupftabak bei der Firma SnuffStore angefangen habe zu arbeiten.
Es war damals ein wahres Paradies für Schnupfer – ca. 500 Sorten Schnupftabak aus aller Welt.
Tabake verkosten, Beschreibungen erstellen,
Fotos machen, online stellen, verkaufen, beraten usw usw.

Als es professionell wurde…

Im Jahre 2015 wurde ich, wieder wegen meiner Liebe zum Tabak, nach Dänemark zu einem renommierten Snus-Hersteller berufen.
Auftrag: Schnupftabak herstellen.
Dort wurde mir eine 500 kg Wanne mit Rohtabak präsentiert
und ca. 200 Aromen.
Mit der Bemerkung „mach mal“ „Versuch mal“ und „Hab Spaß“ – ließ man mich dann machen. Ich habe ca. um 8 Uhr angefangen, Tabake verschiedenster Art zu produzieren und Mittags waren es dann 12 Sorten.
Meine Nase war etwas lädiert vom vielen Probieren und Experimentieren.
Dieser Tag hat mein Leben nachhaltig verändert.

Schnupftabak Manufaktur
Die eigene Produktion

Die Allgäuer Schnupftabak Manufaktur wurde im Jahre 2019 gegründet.
2022 sind wir dann von der Allgäuer Genussmanufaktur, wo der Platz nicht mehr ausreichte, in die alte Käserei (Bj 1850) nach Grimmelshofen (bei Leutkirch) gezogen.
Seit 2023 haben wir dort neben der Schnupftabakmanufaktur
einen kleinen Getränkemarkt eröffnet.